Beim Swing geht die Post ab

Die Big Band-Ära mit den großen Namen wie Benny Goodman oder Count Basie ist vorbei. Doch Freunde der großen Jazz-Orchester haben keinen Grund zum Jammern, denn der Bazillus des unterhaltsamen Breitband-Jazz ist ansteckend wie eh und je. Johann Peter Hebel, Autor des betulichen „Schatzkästlein“ und Namensgeber des Hebel-Gymnasiums, würde verwundert dreinschauen, könnte er die Musizierfreude erleben, mit der die Gymnasiasten im Stadttheater unter der Regie ihres Musiklehrers Joachim Balz eine mitreißende Big Band-Performance und ein ausverkauftes, sensationelles Konzert auf die Beine stellten. Denn da war auch noch die „Porsche Big Band“ zu Gast, mit dessen Chef Meinhard „Obi“ Jenne die Schüler in Workshops gemeinsame Sache machten. So lautete das aufregende Motto: „Porsche meets Hebel“.

Die Hebel Big Band beherrscht Farben, Stile und den Sound der großen Orchester aus dem Eff-Eff. Da traten schon Könner mit effizienten Soli auf, vom Shuffle-Beat, der motorisch gleichförmigen Rhythmus-Schlagart, in Percussion und Bässen (mit einer strahlenden Loreen Sima) grundiert und entfaltet. 

Die Porsche Big Band präsentierte dann vibrierenden Swing, mitreißende Performance und Highlights wie „I want you back“, ein Arrangement nach dem Michael Jackson-Song.

    Presse

  • Pforzheimer Zeitung

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